Sonntag, 10. Juli 2016

Es funktioniert also

Lange wollte ich mal ausprobieren ob man wirklich mit Bügelperlen Enamel dots machen kann.
Mein erster Versuch mit Nobby Perren ist kläglich gescheitert.
Die schmelzen zwar auch, es werden aber nur kleine Ringe und keine Punkte.
Daraufhin habe ich mir kurzerhand beim Großhändler die original amerikanischen Perler beads bestellt und damit geht das wunderbar.
Vorausgesetzt man hält sich nicht an die Temperaturangaben die in diversen YouTube-Videos vertreten werden, sondern probiert selber ein bisschen rum. Denn mit den im Internet propagierten 200 bis 250 Grad funktioniert das nicht, da backen die Dinger durch und du hast nichts davon.
Nach einigen Versuchen mit verschiedenen Temperaturen bin ich bei 175 Grad angelangt.
Da schmelzen die Perlen wunderbar ohne Punkt in der Mitte es dauert halt 20 Minuten oder länger aber das soll mir dann auch recht sein.
Umluft oder Ober-Unterhitze Unterhitze ist dabei völlig egal.
Wirklich nervtötend ist allerdings das Aufsetzen auf's Backblech aber da wird man sehr schnell erfinderisch.
Ich habe zum Beispiel cocktailspieße genommen und immer 20 oder 30 Perlen aufgezogen und diese dann vom Spieß auf's Blech gleiten lassen.
So hatte ich dann immer ein Blech ofenfertig , bis das vorherige geschmolzen war.
Lustige Sache vor allem bei der Preis interessant ist, wenn man dazu tendiert mit den Dingern zu aasen, so wie ich das tue.

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